Tipps für alle (Not-) Fälle

Bordwerkzeug/Notfallwerkzeug

Wenn man auf seinen Radausflügen nicht vom Zufall oder anderen abhängig sein will, sollte man immer ein Bord-Werkzeug-Set mitführen, mit dem man im Fall der Fälle kleinere Defekte beheben und das Fahrrad wieder fahrtauglich machen kann.  Mit den folgenden Teilen hat man schon mal eine gute Basis, um gegen die häufigsten Defekte gewappnet zu sein:
– Schlauch (passend für die Reifengröße)
– Flickzeug-Set
– Reifenheber
– Luftpumpe
– Set Inbusschlüssel in den Größen 2/2,5/3/4/5 mm
– Schraubendreher (Schlitz und Kreuzschlitz)
– Kleinen Putzlappen

Je nach Fahrradtyp und Bauart der Komponenten können auch weitere Werkzeuge erforderlich sein. Platz- und gewichtsparend kann auch ein Multifunktionswerkzeug sein, das mehrere Bestandteile des Werkzeug-Sets ersetzen kann.  Es ist insbesondere für sportliche Fahrräder mit begrenztem Platz ein nützlicher Helfer.  Ein Multitool ist  leichter und kleiner als ein mehrteiliges Set. Allerdings ist die Handhabung etwas umständlicher. Es ist also eine individuelle Entscheidung welche Art Werkzeug man mitnimmt.

Zusätzlich zum Bord-Werkzeug macht es Sinn, auch ein Erste-Hilfe-Set dabei zu haben.

Hinweise für spezielle Notfall-Reparaturen finden Sie hier>>

Für jeden Fall gewappnet sein:

Radfahren ist nicht nur ein Vergnügen – es ist auch eine körperliche Betätigung, die mitunter eine starke Belastung sowohl für den Fahrer als auch das Fahrrad darstellt und es gibt Gefahren: Glücklicherweise sind Stürze und Unfälle in der Gesamtbetrachtung selten, doch wenn man betroffen ist, ist es hilfreich, wenn man vorgesorgt hat. Insbesondere bei längeren Fahrradtouren sollte man auch an die erforderlichen Dinge für Notfälle denken.

Eigene oder fremde Verletzungen aufgrund von Stürzen oder
wund geschäuerte Haut  im Sitzbereich durch starke Beanspruchung sind zwei Beispiele, die jeden treffen können. Diese Fälle sollten auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden. Sie können bei unzureichender Vorbereitung nicht nur die Fahrradtour frühzeitig und unplanmäßig beenden, sondern stellen auch eine Gefahr für die Gesundheit dar.
Eine kleine Tasche mit Erste-Hilfe-Ausrüstung kann man sowohl bei Tagestouren als auch auf größeren Reisen gut im Gepäck verstauen. Es kann ein fertiges Erste-Hilfe-Set erworben werden (siehe Europa Apotheek) oder man stellt sich nach persönlichen Bedürfnissen  selbst zusammen. Im letzteren Fall können aufgebrauchte Bestandteile ganz praktisch wieder ergänzt werden. Zur Grundausstattung zählen Verbandszeug, Pflaster und Schere, Desinfektionsmittel sowie Wund- und Heilsalbe. Eine Alu-Notfallmatte kann eine sinnvolle Ergänzung sein, die nur minimal Raum in Anspruch nimmt.
Auch Antimückenmittel können je nach individueller Konstitution zur Grundausstattung gehören.
Wenn man aufgrund von Erkrankungen auf das regelmäßige Einnehmen von Medikamenten angewiesen ist, können z. B. hohe Temperaturen im Sommer schädlich sein. Solche Medikamente kann man durch entsprechende Isolation gegen Wärme schützen. Unter Umständen ist sogar eine kleine Kühlbox erforderlich. Spezielle Camping-Kühlboxen gibt es beispielsweise im Outdoorhandel. Auch Sonnenschutzmittel sollten übrigens vor großer Hitze geschützt werden, weil sie sonst an Wirksamkeit verlieren.